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Unsere Gäste
Die Nutzung von Afacan ist inzwischen sehr vielfältig. Es kommen Gruppen aus Deutschland, die von uns gefördert werden. Seit Inbetriebnahme von Afacan verbringen sie die Erholungszeit nicht mehr in Hotels sondern in unserer Begegnungsstätte. Im Sommer werden Feriencamps für Kinder und Jugendliche aus der Türkei durchgeführt. Es gibt internationale Workcampprojekte und interkulturelle Begegnungen mit TeilnehmerInnen aus diversen Ländern (EU-gefördert). Außerdem wird die Anlage regelmäßig von Alternative Camp genutzt, einem Verein, der sich um behinderte Menschen kümmert. Das Zusammentreffen von jungen Menschen der unterschiedlichen Gruppen ist für beide Seiten immer wieder spannend und anregend.
Bislang haben sich die allermeisten Gäste – Jugendliche wie Erwachsene – in Afacan sehr wohl gefühlt, auch wenn gewohnte Dinge wie Fernseher oder Shopping-Möglichkeiten fehlen. Das wissen wir aus Fragebögen, die wir am Ende des Aufenthalts verteilen. Unsere Begegnungsstätte ist tatsächlich zu der friedlichen Oase geworden, von der wir geträumt hatten.
Die Zahl der Übernachtungen ist deutlich gestiegen – von 3071 im Jahr 2004 auf 5823 im Jahr 2008. Trotzdem war die Auslastung noch zu niedrig, die Anlage brauchte immer wieder Unterstützung von der Stiftung. Die ökonomische Situation ist nach wie vor schwierig, was auch daran liegt, dass wir die Anlage anfangs aus Geldmangel nicht so vielfältig ausstatten konnten, wie es nötig gewesen wäre.
Wir wünschen uns, dass unsere Gäste die Begegnungsstätte Afacan weiterempfehlen, dass sie von mehr Menschen genutzt wird. Es sind so viele Begegnungen denkbar, die dort stattfinden können. Pläne gibt es reichlich, aber wir sind in unseren Möglichkeiten begrenzt. Wir sind dankbar für jede Art von Unterstützung – Ideen, neue Gruppen, Geld, Kontakte.
Afacan ist offen für alle – bitte weitersagen!

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