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Stiftung | Unsere Geschichte | Un/bezahlte Arbeit

Unbezahlte und bezahlte Arbeit


Von Anfang an betrachteten wir die Arbeit in der Stiftung als eine politische Tätigkeit, für die niemand bezahlt werden sollte. Die Entscheidungsfindung sollte so unabhängig wie möglich sein, wir wollten engagierte Menschen, aber keine Funktionäre. Vor allem wollten wir den Verwaltungsaufwand gering halten, damit wir mehr Geld für die Förderetats hatten. Allerdings – so richtig im Klaren, was eine Stiftung mit so viel Geld für einen Arbeitsaufwand bedeutet, wie komplex die Tätigkeitsfelder sind, waren wir uns zunächst nicht.

Für die Verwaltung der Stiftung suchten wir zwei Bürokräfte, deren Lohn sich nach dem der ChemiefacharbeiterInnen richten sollte – die hatten schließlich die Millionen erarbeitet, die wir umverteilen wollten. Die damals eingestellten „Bürokräfte“ arbeiten immer noch für die Stiftung. Uschi Zöller ist für alles zuständig, was mit der Vorstandsarbeit zu tun hat, also Geldanlage, Verwaltung der Darlehen, der Immobilien, Erstellung des Wirtschaftsplanes. Torsten Damerau betreut die Arbeitsgruppen, die Auszahlung der Gelder, die Abwicklung der geförderten Projekte sowie den Stiftungsrat. In den ersten Jahren absolvierten beide parallel zur Arbeit in der Stiftung ein Wirtschaftsstudium und schlossen dies mit einem Diplom ab, was der Stiftung sehr zu Gute kam, sich aber nicht in der Bezahlung niederschlug. Daher haben wir im Jahr 2005 die Satzung geändert (mit Zustimmung der Stiftungsaufsicht): Jetzt orientiert sich die Entlohnung am Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, zudem gibt es eine angemessene Altersversorgung.


Büro


Zunächst richteten wir ein Büro in Berlin-Kreuzberg ein, waren Untermieter bei Stattwerke, einer Beratungseinrichtung für kooperative und soziale Unternehmen aus dem Umfeld der Alternativ-Bewegung, die auch uns berieten. Da die Miete immer höher wurde und wir mehr Platz brauchten, kauften wir 2001 eine Fabriketage in Berlin-Schöneberg und ließen sie ausbauen. Jetzt haben wir einen größeren Versammlungsraum, zwei Büroräume, Platz für die vielen Akten, eine Küche. Der hintere Teil unserer Etage, die ehemalige Gästewohnung, wird inzwischen auch von der Stiftung Zurückgeben genutzt.


Beratung


Von Anfang an haben wir für alle Fragen, die wir nicht aus eigener Sachkenntnis klären konnten (Steuer, Recht, Geldanlage), SpezialistInnen herangezogen, die für ihren Arbeitsaufwand bezahlt werden.




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