ganzer Bildausschnit
ganzer Bildausschnit
Deutsch

|

English
Icon Kontakt
Kontakt
Icon Antrag
Antrag

Präambel des Stifters

Präambel


dritte Welt – Hier!

Über uns
Antragstellung
   
   

Die Reise


Wie kann eine Reise gestaltet werden?

Vorbereitung


Je gründlicher die Reise vorbereitet wird, um so nachhaltiger sind die Eindrücke. Eine gute Vorbereitung schließt nicht nur die Auseinandersetzung mit dem Reiseziel ein, sondern auch eine angemessene Beschäftigung mit der Situation der MigrantInnen (aus der Türkei) hier bei uns. Dafür sollte eine stabile Form gefunden werden, die in die Schul- oder Gruppenarbeit integriert werden kann – etwa regelmäßige Treffen von Arbeitsgruppen. Wir möchten, dass die Gruppen sich bereits bei Antragstellung Gedanken über die Vorbereitung machen (und uns dies im Antrag auch mitteilen). Zwischen Antragstellung und Durchführung der Reise muss genügend Zeit für eine gründliche Vorbereitung sein. Es ist auch möglich, im Büro der Stiftung Berichte von Reisen anderer Gruppen einzusehen.

Mehr Tips:

weiter   PDF Reisevorbereitung
weiter   PDF Visumpflicht


Begegnung mit Partnergruppen


Der Besuch einer Partnerschule oder -gruppe mit Unterbringung der einzelnen Reisenden in Gastfamilien kann einen sehr guten Einblick in den Alltag des Lebens in der Türkei bieten. Besuche der Partnergruppen in Deutschland können leider nur noch in Ausnahmefällen durch uns finanziert werden, aber bei einem gemeinsamen Aufenthalt in unserer Begegnungsstätte Afacan, die sich hervorragend für solche Treffen eignet, finanzieren wir die Anreise und den Aufenthalt der türkischen Gruppe.

Rückbegegnungen in Deutschland werden unter Umständen von der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke finanziert. Näheres unter: www.jugendbruecke.de. Am besten anrufen und sich beraten lassen.

Es ist auch möglich, in kleinen Gruppen Familienangehörige der aus der Türkei stammenden TeilnehmerInnen zu besuchen. Solche Begegnungen sind besonders intensiv.


Begegnung im Dorf


Früher haben wir mit Hilfe von gençtur workcamps in türkischen Dörfern vermittelt - eine sehr besondere Erfahrung für die Jugendlichen aus Deutschland. Inzwischen vermitteln wir solche workcamps nicht mehr, weil sich in den letzten Jahren die Situation in den türkischen Dörfern sehr verändert hat: Es leben viel weniger Menschen dort und es gibt keine Schulen mehr, in denen unsere Gruppen zumeist untergebracht waren. Gençtur kann uns keine workcamps mehr vermitteln.


Begegnung mit und in der Stadt


Grundsätzlich sollte der Besuch einer großen Stadt Bestandteil einer Reise in die Türkei sein. Großstadtkinder finden sich in anderen Großstädten schnell zurecht, und sie werden viele Dinge finden, die ihnen sehr vertraut sind – vor allem im Bereich des Konsums. Das mag den Blick für Unterschiede schärfen.

Eine sehr schöne und intensive Art, eine Stadt kennen zu lernen, ist das Erarbeiten von Stadtspaziergängen in Kleingruppen. Schon hier in Berlin können über Internet und Reiseführer, über eigene Vorerfahrungen oder Bekannte, Orte herausgefunden werden, die es zu besuchen lohnt – nach Kriterien, die die Jugendlichen selber entwickeln.

In Städten können auch gemeinnützige Arbeitsprojekte durchgeführt werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, einander im Rahmen sozialer Projekte zu begegnen – Kindergärten, Straßenkinderprojekte etc. – und dabei auch innovative Konzepte kennen zu lernen. Einige Gruppen haben damit gute Erfahrungen gemacht.


Begegnung in Afacan


Seit 2004 betreiben wir in der Türkei die Begegnungsstätte Afacan und wir möchten, dass die Gruppen diesen Ort auch nutzen – für die Erholung, erste Reflexionen der Reise, für die Begegnung mit anderen Gruppen (für die wir finanzielle Unterstützung geben, siehe oben), für die Weiterbildung. Daher ist die Förderung einer Reise in die Türkei in der Regel an einen Aufenthalt in Afacan gebunden.

Die Kosten für Übernachtung und Verpflegung entsprechen etwa den Preisen, die Gruppen in einem zwei Sterne Hotel zahlen müssten. Unsere Einnahmen werden ausschließlich zum Betrieb und Erhalt der Anlage verwendet. Es gibt Übernachtung mit Frühstück, mit Halb- oder Vollpension.


Mehr Infos:





nach oben